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Ewald Tiemann

* 30.06.1914
† 26.01.2013
Erstellt von NW / WB Trauerportal
Angelegt am 30.01.2013
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Nachruf Neue Westfälische 1.2.2013

03.02.2013 um 13:11 Uhr von NW / WB

Ewald Tiemann starb mit 98 Jahren

Im Alter von 98 Jahren ist Ewald Tiemann gestorben. Der bekannte Jöllenbecker war lange Jahre Mitarbeiter im Bezirksamt.; Von 1947 bis 1977 war er Leiter des Wohnung- und Flüchtlingsamtes, ab 1953 Leiter der Bauverwaltung, würdigte ihn der damalige Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Kleimann 2006 beim Neujahrsempfang. Er galt als 'kenntnisreich' und habe stets ein offenes Ohr für die Nöte der Bürger gehabt. In der Nachkriegszeit kümmerte sich der gelernte Seidenweber um die Versorgung der Flüchtlinge.; Mit dem früheren Amtsleiter Manfred Nolte war er bis zum Schluss befreundet. Auch politisch engagierte sich Ewald Tiemann schon früh. Am 1. Februar 1946 trat er in die SPD ein. Sein Vater war Bürgermeister in Spenge. Nach der Schulzeit machte der gebürtige Engeraner eine Lehre als Seidenweber bei C.A. Delius und Söhne. 1939 heiratete er, 1943 wurden die Zwillinge Karl-Heinz und Hans-Jürgen geboren.; Tiemann begann nach der Kriegsgefangenschaft als Aushilfsangestellter in der Jöllenbecker Verwaltung. Später war er maßgeblich an der Entwicklung von Bebauungsplänen, dem Aufbau des Straßennetzes und der Wasserversorgung beteiligt. 'Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann Gegenwart und Zukunft nicht beurteilen.' Diesem Leitspruch fühlte sich der bis ins hohe Alter rüstige Senior, der sich durch seinen starken Gerechtigkeitssinn auszeichnete, verpflichtet. Die Trauerfeier ist Montag, 4. Februar, um 14 Uhr, in der evangelischen Marienkirche.

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Gedenkkerze

NW-Trauer

Entzündet am 30.01.2013 um 09:22 Uhr

Neue Westfälische

vom 30.01.2013