Profilbild Doris Häußler

Doris Häußler

geb. Huschens
* 10.10.1932
† 16.01.2019
Erstellt von NW / WB Trauerportal
Angelegt am 23.01.2019
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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Doris Häußler, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Nachruf Neue Westfälische

06.02.2019 um 15:12 Uhr von NW / WB

Doris Häußler ist gestorben


Abschied: Die Brackweder Künstlerin stellte ihre „Traumbilder“ deutschlandweit aus

 

 

Brackwede (cpa). Sie malte in kräftig-knalligen Farben großformatige Kompositionen, die ihrer Fantasie entsprangen. „Traumbilder“ nannte die Brackwederin Doris Häußler ihre Werke selbst. Wie jetzt bekannt wurde, starb die Künstlerin bereits am 16. Januar nach Krankheit.

Häußler wurde am 10. Oktober 1932 in Berlin geboren. Der Vater war Maler, bei ihm erwarb sie schon früh erste Zeichenkenntnisse. Als Lehrerin kam sie nach Bielefeld, wo sie als Klassenlehrerin an der Schule Am Möllerstift in Brackwede unterrichtete – später auch im Fachbereich Kunst. 1998 initiierte Häußler für ihren Stadtteil die Brackweder Kunstmeile.

Nach der Pensionierung widmete sich die Künstlerin ganz der Malerei. Häußler selbst sagte darüber: „Das Malen ist für mich ein Abenteuer, ein Abenteuer mit mir selbst, meinen nahen und fernen Wirklichkeiten, ein Spiel mit unendlichen Möglichkeiten – das Unsichtbare sichtbar werden zu lassen im Bild.“ In mehr als 60 Ausstellungen zeigte die Brackweder Künstlern ihre Bilder. In diesen sind oft mystische anmutende Frauenköpfe zu sehen. Die Augen sind immer geschlossen, ein typisches Motiv für Häußlers Kunst. „Sie symbolisieren das Abtauchen in die Innenwelt“, so beschrieb es Häußler selbst.

Immer wieder stellte sie auch im Brackweder Rathauspavillon aus. Zuletzt waren Häußlers Werke bei den Offenen Ateliers 2018 in Bielefeld zu sehen, eine ihrer letzten Ausstellungen. Sie verstarb zu Hause – friedlich und im Kreise ihrer Lieben.