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Nachruf - Neue Westfälische
08.05.2020 um 10:11 Uhr von NW / WBAbschied vom Betreiber des Sporthauses Berke
Frank Berke starb mit fast 75 Jahren. Er wurde im engsten Familienkreis beigesetzt.
Bielefeld (mönt). Bis Ende 1989 gab es an der Niedernstraße das stadtweit bekannte Sporthaus Berke. Dessen Inhaber Frank Berke ist jetzt gestorben. Er wurde im engsten Familienkreis beigesetzt.
Frank Berke übernahm den Traditionsbetrieb, der 1935 von Erich Berke gegründet wurde. Er konnte ihn allerdings aufgrund der aufkommenden Großkonkurrenz in den 1980er Jahren nicht mehr halten. Dabei war das Sporthaus beliebt und bekannt. Sogar US-Schwimmweltstar Mark Spitz war dort einmal zu Gast. „Mein Mann hatte von ihm noch ein Autogramm“, erzählt Ursula Berke, die Ehefrau. Aber nicht nur deshalb ist das Sporthaus sogar bis heute noch vielen Bielefeldern ein Begriff. Das liegt auch am Inhaberpaar. Frank Berke war jahrzehntelang Mitglied im Bielefelder Schützenverein und vor allem treuer Arminia-Fan und Mitglied des Vereins seit mehr als 50 Jahren. „Bis zuletzt ist er ins Stadion gegangen“, sagt Ursula Berke. Auch mit dem Kreis der Älteren Arminen traf sich Frank Berke regelmäßig.
Im März diesen Jahres bekam er schließlich die Nachricht, an Krebs erkrankt zu sein. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus, wo er nicht besucht werde durfte, holte ihn seine Frau zurück nach Hause. Dort wurde er vom Palliativdienst gepflegt. „Das war wundervoll“, sagt Ursula Berke. Sie lobt den Dienst des DRK sehr.
Am 9. Mai wäre Frank Berke 75 Jahre alt geworden. Er wird vielen Bielefeldern noch lange in Erinnerung bleiben.